Konzert – Pfarrei Hl. Geist (KiMu goes Pop)

KiMu goes Pop by benedicta ebner Kirchenmusik auf völlig neuen Wegen in Regensburg   Am Sonntag, 11.11.2018 wird man um 17.00 Kirchenmusik, wie sie konzertant wohl ein Unikat ist in der Pfarrkirche Heilig Geist in Regensburg hören können. Die Diplomkirchenmusikerin Benedicta Ebner formierte in den vergangenen Monaten einen großen Projektchor um sich, um völlig neuartige Kirchenmusik aus ihrer Feder stammend in die Kirche zu bringen. In Ergoldsbach und Bayerbach, wo Benedicta Ebner als hauptamtliche Kirchenmusikerin seit 2008 tätig ist, hat sie sich auch als Komponistin in ihren 6 Chören wie auch im Volk bereits einen Namen gemacht und weiß sehr wohl, dass sich diese Musik an etwas wagt, das Gemüter spaltet: Modernste Kirchenmusik. Eine große Aufgabe, Liturgie mit derartiger Musik zu kombinieren! Eine Herausforderung, Bahnen zu brechen und trotzdem treu zu bleiben! Seit der Übernahme eines der Chöre der Pfarreiengemeinschaft 2011 wurde es zu ihrem Hobby, zu jedem Pfingstfest eine neue Messe zu komponieren, die diesen Chor formte und deutlich vom herkömmlichen Liedgut abheben sollte: Die `Famous Melodies Mass`-Zyklen. Benedicta Ebner schlägt mit ihren FMM-Kompositionen ganz neue Wege ein und betritt ein Areal, das völlig unbesetzt ist: Sie komponiert Messzyklen, denen sie famous melodies (bekannte Melodien) zugrunde legt und kreiert somit völlig neue Kirchenmusik. Durch ihr überzeugtes Kirchenmusikerdasein achtet sie dabei natürlich auch darauf, dass die liturgisch korrekten und von ihr selbst verfassten Texte den jeweiligen Messteilen zugrunde liegen und der Liturgie gerecht werden. Musik, die nicht auf Profit und Verbreitung aus ist, sondern die Zuhörer, die Gläubigen mit Gott in der heutigen Popmusik einen will. Keine Kirchenlieder, die pseudo-`modern` gemacht werden, nur weil man Schlagzeug hinzunimmt und damit ihren eigentlichen Charakter verlieren. Warum Gott nicht auf diese Art loben? Warum Gott nicht mit Popmusik danken? Es ist komplett neue Kirchenmusik  – etwas noch nie Dagewesenes im Bereich Kirchenmusik: KiMu goes Pop – Kirchenmusik, die Popmusik macht, die JEDEM bekannt zu sein scheint. Welthits wie `Viva la vida` (Coldplay), `Human` (RagnBoneMan), `Happy` (Pharrell Williams), `Royals` (Lord), `Hit the road Jack` (Ray Charles) oder `Conquest of paradise` (Vangelis) finden bei diesem Konzert ihren Platz im Gotteshaus. Alte Klassiker wie `Weilst a Herz hast wie a Bergwerk` von Reinhardt Febdrich finden ebenso ihren Platz wie `California Dreaming` von The Mamas and the Papas. Wie die Thematik der Auswahl für zugrundeliegende Titel aussieht kann Benedicta Ebner nur mit einem Schulterzucken und einem Grinsen beantworten: `Jeder Titel hat mich zu einem bestimmten Zeitpunkt persönlich angesprochen. Ich fahre im Auto und an der roten Ampel höre ich zu Pharrell Williams `Happy` plötzlich ein Sanctus, ich sitze beim Arzt und zu Ray Charles `Hit the road Jack`, das aus dem Radio tönt höre ich plötzlich Santo, santo – das dann schnell als Sprachmemo ins Handy oder auf ein Tempo gekritzelt, solang die Ampel rot bleibt und schon vergess ich`s nicht bis ich Zeit habe, zu komponieren. Und auch wenn man es nicht glauben kann, aber mit David Hasselhoff hat alles begonnen: Ein Bräutigam nannte mir sein Lieblingslied, das er unbedingt zur Hochzeit hören wollte. Ich schrieb einen liturgischen Text, setzte 4-6stimmig, veränderte, rhythmisierte, wurde auf eine Art kreativ, die ich bis dato noch nicht an mir kannte und die mich forderte – und schon war sie da: Meine Sucht danach, von mir geliebte Popmusik in meine Leidenschaft Kirchenmusik zu verwandeln und zu kleiden.` Musik, die jeder mitsummt, die tagsüber in den Radios als weltliche Musik läuft, WIRD hochwertige kirchliche Musik. Der Projektchor setzt sich aus zahlreichen Sängern aus Ebners Wirkungsfeld herum zusammen und so formierte sie ehemalige Schüler, aktive Sänger aus ihren Chören, Kollegen, Freunde und auch viele Nachwuchssänger zu einem großen Chor, der in wenig Intensivproben großes auf die Stimmbänder geschafft hat, um in der Konzertreihe zu überzeugen und mitzureißen. Die ersten Konzerte haben die Musiker schon erfolgreich in Nabburg und Rottenburg hinter sich gebracht und stehende Ovationen, ein begeistertes Publikum, wie auch bereits ein Bericht im Fernsehen waren die Lorbeeren. Benedicta Ebner wird bei ihren Messen am e-piano sitzen und den Chor mit Schlagzeuger Christian Ruppik zusammen durch die Melodien führen. Auch die Königin der Instrumente – die Orgel – soll ihren  Stellenwert im Konzert bekommen und den Rahmen des Ganzen darstellen. Hierbei versucht Benedicta Ebner ebenso bekannte Themen, die ihr etwas bedeuten, auf ihr Königsinstrument zu spiegeln und wird durch komplexe Rhythmen und harmonische Überraschungen für Aufmerksamkeit sorgen.  Eintritt ist frei, allerdings freut man sich über Spenden, die komplett an die Pfarrei Heilig Geist gehen werden. Denn dieser Pfarrei gilt der Dank der kopletten Mannschaft, da hier die Proben stattfinden durften, in denen das Programm erarbeitet wurde. Die Komponistin ist sich dessen durchaus bewusst, dass sie Großes wagt, will aber nichts anderes, als Menschen zu begeistern und in die Kirchen bringen, wo sie ins Gespräch mit Gott kommen mögen. Ihre Idee dahinter ist: `Man kann sagen, was man will, aber eine Vorgabe Gottes gibt es nicht, wie er das Lob und den Dank gerne hätte. Also nenne man mir einen Grund, weswegen nicht auf diese meine Weise!`   Bild 1. Konzert Nabburg: Der Chor in bunter Aktion Bild 2. Konzert Rottenburg: Der Chor und die Leiterin ernten tosenden Applaus für ihr Konzert

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Einkehrtage in der Pfarreiengemeinschaft

Einkehrtage in der Pfarreiengemeinschaft - Pfarrzentrum – Hl. Geist, Lechstrasse

Zukünftig werden bei uns regelmäßig Einkehrtage angeboten, die von mehreren Gruppen musikalisch mitgestaltet werden. Teil des Programms sind rhythmische Lieder, Lobpreis und Gebete. Der erste Termin dafür ist Sonntag, 21.10. Der zweite Einkehrtag folgt dann am Freitag, den 23.11. Flyer mit dem genauen Programm liegen an den Eingängen aus.

 

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Heilig Geist – Historisches

Heute von 46 Jahren konsekrierte Diözesanbischof Dr. Rudolf Graber am 14. Mai 1972 feierlich die neu erbaute Pfarrkirche Heiliger Geist Regensburg. Die Kirche mit ihrer ansteigenden Deckenkonstruktion wird zum Mittelpunkt der Pfarrgemeinde. Beton, Holz und Glas sind die bestimmenden Bauelemente. Überstrahlt vom Licht, das durch die Lichtkuppel einfällt, sind Altar, Ambo, Tabernakel und Taufbrunnen zu einer Einheit zusammengefasst. Die Bronzestele von Bildhauer Karl Seidel wird zum Symbol für die Pfarrgemeinde Heiliger Geist: "Das Gottesvolk in der Kreuzgestalt". Kunstmaler Willi Ulfig gestaltet das Pfingstereignis in leuchtendem blau-rotem Glas. Die Bauarbeiten beginnen 1969, als im Nordosten Regensburg ein großes Wohngebiet entstand. Dafür galt es ein geistliches und geistiges Zentrum zu schaffen. Stadtpfarrer Johann Haderer von St. Josef Reinhausen hatte bereits 1964 in weiser Voraussicht ein Baugrundstück erworben. Am 1. September 1969 wird Kaplan Karl Heidingsfelder von der Pfarrei St. Josef mit dem Aufbau der neuen Pfarrei an der Isarstraße beauftragt. Der Architekt Otto Rausch plant Kirche und Pfarrzentrum. Am 11. Januar 1970 kann schließlich der erste Gottesdienst der neuen Gemeinde im Saal der Flurbereinigungsdirektion gefeiert werden. Bald darauf erhält die Gemeinde den Namen "Heiliger Geist". Der erste Bauabschnitt mit Pfarrsaal, Gemeinde- und Jugendräumen, Pfarrhaus und Mesnerwohnung wird am 27. April 1970 in Angriff genommen. Dieser erste Bauabschnitt wird am 28. Februar 1971 durch den Bischöflichen Finanzdirektor Prälat Augustin Kuffner eingeweiht, sodass nun Gottesdienste der Gemeinde können im eigenen Pfarrsaal abhalten werden können. Kurz darauf wird am 1. April 1971 mit dem Bau der Pfarrkirche begonnen. Die feierliche Grundsteinlegung erfolgt durch Weihbischof Karl Flügel. Am gleichen Tag – den 17. Oktober 1971 – wird die Gemeinde Heiliger Geist schließlich selbstständige Stadtpfarrei.

 Konsekration der Pfarrkirche am 14.05.1972 durch Diözesanbischof Dr. Rudolf Graber

 

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