Herz-Jesu-Messe am Freitag, den 01. Juli 18:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass am Freitag, den 01. Juli wie gewohnt ab 18:00 Uhr der Herz-Jesu-Freitag, mit Barmherzigkeitsrosenkranz, Anbetung und Messe gefeiert wird. Die im Pfarrbrief fälschlicherweise angekündigte Messe um 9:15 Uhr findet nicht statt.

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Die Kar- und Ostertage 2022 in Heilig-Geist

Das „Triduum sacrum“, die heiligen drei Tage, lassen uns den Kern unseres Glaubens feiern: Es beginnt mit der Heiligen Messe am Gründonnerstagabend, in der wir uns an das Letzte Abendmahl unseres Herrn Jesus Christus mit seinen Aposteln erinnern und leitet über in die Ölbergandacht; die Zeit, in der wir in stiller Anbetung verharren.

Es schließt sich der Karfreitag an mit der Feier von Leiden und Sterben Jesu über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe, bis hin zum Ostermorgen, an dem wir freudig verkünden dürfen: „Er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja“.

 

Betrachten wir nun in der Rückschau die Predigten der einzelnen Tage…

Gründonnerstag

„Christus: Die Mitte der Kirche“

Was bedeutet es, aus der Eucharistie heraus zu leben? Wie kann man, mit Hilfe der Eucharistie, in der Gegenwart Gottes bleiben? Diese Fragen waren die Leitgedanken der Predigt von Pfarrer Constien.

 

In der Gegenwart Gottes leben

Dazu zog Pfr. Constien den Vergleich heran, wie es ist, ein Heiliger zu sein. In der Ausführung zeigte sich, dass ein Heiliger zu sein bedeute, in der Gegenwart Gottes zu sein.

In der Gegenwart Gottes bleiben

Weiterhin verwies er, mit dem Hinweis auf das Gleichnis vom Weinstock und den Reben, darauf, dass die Kirche gleichsam das Mittel sei, in der der Lebenssaft der Sakramente überreich fließt. Wer sich also entfernt lässt die Lebensfrüchte verdorren.

Ziel der Predigtreihe von Pfarrer Constien, die mit dem Gründonnerstag ein Ende fand, war es, in die Mitte zu finden, zu Jesus Christus, der Quelle, aus der der Lebenssaft strömt.

HIER die Predigt zum Anhören:

Karfreitag

„Leiden & Sterben Jesu ist Mittelpunkt der Weltgeschichte“

Der Karfreitag, so Pfr. Benedict in seiner Ansprache bei der Feier zum Leiden und Sterben Jesu Christus, ist die Mitte der Weltgeschichte, denn es handelt sich nicht um das Sterben eines gewöhnlichen Menschen, sondern um den wahren Sohn Gottes, Jesus Christus. Durch seinen Tod am Kreuz, den Jesus für uns auf sich genommen hat, schenkt er uns ewiges Leben. Daher kann der Tod Jesu, so Pfr. Benedict, nur im Zusammenhang mit der Auferstehung gesehen werden.

Daher können die Gläubigen, so die Quintessenz der Ansprache, voller Liebe und Dankbarkeit auf das Kreuz blicken, ähnlich wie Maria es getan hat.

 

Karsamstag / Osternacht

„Das Licht der Osternacht ist ein Zeichen der Hoffnung“

„Ostern ist ein Fest der Hoffnung“, so Pfr. Constien zu Beginn der Homilie in der Osternacht. Denn die frühen Christen haben, beim Hören der Worte aus der Heiligen Schrift im Laufe der Nacht, gespürt, dass die Hoffnung naht.

Die Zusage der Auferstehung durch die Engel ist der Grund, warum wir Ostern feiern: ER ist auferstanden!

Die Osternacht ist die Nacht der Nächte, in der wir das Wort Gottes hören und mit Jesus vom Tod zum Leben hindurchgehen.

Gerade die Lesung aus dem Buch Genesis drückt dieses Bild auf beeindruckende Weise aus, wenn dort nämlich vom „Licht“ gesprochen wird. „Das Licht, das die Finsternis erleuchtet“.

Christus kommt in die Dunkelheit hinein und macht diese hell.

Im Grunde, so Pfr. Constien, kann man das Osterfest nur dann in seiner ganzen Fülle und Schönheit begreifen, wenn man das „Triduum sacrum“, die heiligen drei Tage, mitgefeiert hat.

HIER die Predigt zum Anhören:

Ostersonntag

„Die Vereinigung mit der ganzen Erde“

„Die Ostermesse“, so Pfr. Constien, „Ist die Messe, in der wir uns mit allen Christen auf der ganzen Erde vereinen“.Daran können wir also auch hautnah spüren, was ‚katholisch‘ bedeutet, nämlich ‚allumfassend‘, ‚ die ganze Erde umschließend‘.

Das Hauptaugenmerk legte PFr. Constien bei seiner Predigt in der Heiligen Messe am Ostersonntag auf Maria Magdalena: „Mit ihr wollen wir das Unfassbare fassbar machen“.

Maria geht an den Ort, an dem der Tod so sichtbar wird wie nirgends sonst: Das Grab…

Durch ihre Präsenz möchte sie Jesus die letzte Ehre erweisen. Als sie voller Bestürzung merkt, dass der Stein weggewälzt war, erschrak sie und nahm nicht wahr, dass Jesus zu ihr gesprochen hatte.

Das bedeutet: Nur wenn wir aus tiefstem Herzen mit dem Herrn im Glauben verbunden sind, können wir Ostern angemessen feiern und voller Freude ausrufen: „Christus ist wahrhaft auferstanden. Halleluja!“.

HIER die Predigt zum Anhören:

Ostermontag

„Gott ist unser Ziel“

„Das, was an Ostern geschehen ist, ist zu wunderbar, dass man darüber schweigen kann“, so Pfr. Constien zum Einstieg in seine Predigt am Ostermontag, der von den Emmaus-Jüngern biblisch geprägt ist.

So versuchte er, basierend auf dem Evangelium, darzulegen, was wir aus dieser Geschichte lernen können: Den auferstandenen Herrn Jesus Christus zu erkennen und ihn dort zu finden, wo er sich tatsächlich finden lässt: in der Kirche, in der ‚Eucharistia‘, der Danksagung, bei der Eucharistiefeier sowie im persönlichen Gebet zu ihm.

HIER die Predigt zum Anhören:

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Ministranten-Film

Die Ministranten in Hl. Geist haben einen neuen Ministrantenfilm fertiggestellt. Schauen Sie vorbei auf unserer Seite der Ministranten: https://heiligergeist-regensburg.de/ministranten-hl-geist/  

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Sich mit dem Herzen Jesu verbinden

Der 5. Fastensonntag, der auch den Namen ‚Passionssonntag‘ trägt, war für Pfr. Constien Anlass, in seiner Predigtreihe über die Eucharistische Anbetung fortzufahren und hierbei das Augenmerk auf das Herz Jesu zu lenken. Dieses gütige Herz Jesu, zu dem wir allezeit kommen dürfen, findet sich auch im Evangelium vom Passionssonntag, der Geschichte über Jesus und die Ehebrecherin. Darauf aufbauend führte Pfarrer Constien zunächst aus, dass es im Barock üblich gewesen war, eine Monstranz für die Eucharistische Anbetung zu verwenden, die in der Mitte eine Herz-Form hatte. Das Herz, so Pfarrer Constien, ist die Mitte des Menschen – das Zentrum für das Denken, den Willen und die Erkenntnis. Die Hl. Margareta Maria Alacoque, die in der Zeit des 17. Jahrhunderts gelebt hat, führte nicht nur in ihrem Kloster in Frankreich die Eucharistische Anbetung ein, sondern auch die Verehrung des Herzens Jesu. Denn sie hat es bereits früh erkannt: Die Herz-Jesu Verehrung und die Eucharistische Anbetung gehören gerade in der Passionszeit, in der wir uns befinden, eng zusammen. Nach einführenden und ausführlichen Gedanken über das Herz und die Bedeutung des Leidens und Sterbens Jesu für uns und unseren Glauben, warf Pfarrer Constien einen Blick voraus auf den Beginn des Österlichen Triduums, genauer gesagt den Gründonnerstag, an dem im Anschluss an die Heilige Messe zum Letzten Abendmahl eine Ölbergandacht, ein Stilles Verweilen vor dem Herrn, gegeben ist. Dabei kann es sich lohnen, die Passionsgeschichte oder den Kreuzweg zu meditieren, um sich dadurch bewusst zu machen: Das, was Jesus in der Passion erlitten hat, das hat er für uns getan.   Als zusammenfassende Quintessenz der Predigt sagte Pfarrer Constien: „Nur, wenn wir am Herzen Jesu bleiben, uns in der Anbetung mit ihm verbinden, werden wir als Kirche Jesu Christi bestand haben“.   Nehmen wir dies mit in die nun bald beginnenden, österlichen Tage und erleben wir dadurch die Kar- und Osterliturgie mit anderen Augen: Mit Augen eines Beters, der sich dem Herzen Jesu nähert und so Liebe, Kraft und Zuversicht erfährt.   HIER die Audio-Datei der Predigt zum Nachhören:

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Zusammensetzung des neugewählten Pfarrgemeinderates

Zusammensetzung_PGR_2022

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Anbeten wie Marta und Maria

Am 4. Fastensonntag griff Pfarrer Constien die zu Beginn der Fastenzeit genannte Predigtreihe wieder auf und versuchte, nach einem kurzen Rückblick auf seine Einführung am 1. Fastensonntag, nun einen neuen Aspekt der Eucharistischen Anbetung vorzustellen. Dazu dienten zwei Personen in der Heiligen Schrift, die unterschiedlicher nicht sein können: Marta und Maria.   Die biblische Grundlage dazu lautet: „38 Als sie weiterzogen, kam er in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. 39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. 40 Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! 41 Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. 42 Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden“.                            (Lk 10,38-42)   Darauf aufbauend, nahm Pfarrer Constien zunächst Marta in den Blick, die, einer jeden Hausfrau entsprechend, dem Gast das Bestmögliche schenken möchte.- Maria hingegen, ihre Schwester, hat sich umgehend zum Herrn gesellt und seine Gegenwart gesucht. Als Marta, überfordert von den Aufgaben, die sie sich selbst aufgebürdet hat, zornig wird, sagt der Herr, dass Maria den richtigen Weg gewählt habe und ihr dieser nicht genommen werde.   Daraus leitete Pfr. Constien einen ganz wichtigen und wesentlichen Gedanken zur Eucharistischen Anbetung ab: Der Herr schenkt immer die Möglichkeit, zu ihm zu kommen, seine Gegenwart im Gebet, aber auch im stillen Verweilen in der Kirche anzunehmen und so mit ihm ins Gespräch zu kommen. Dazu, so Pfr. Constien, sei allerdings eine Sache ganz wichtig: ZEIT – Nur wenn wir uns für das Gebet die angemessene, würdige Zeit nehmen, kann es auch ehrfürchtig vor den Herrn getragen werden.   Die Predigt kann HIER nochmals angehört werden:

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Hirtenbrief des Bischofs von Regensburg zur österlichen Bußzeit 2022

Am 2. Fastensonntag ist es mittlerweile Tradition, dass sich der Bischof von Regensburg mit einem Hirtenbrief an die Gläubigen der Diözese wendet, um ihnen Worte der Nähe und Ermutigung zu schenken. Das Leitwort des Hirtenbriefs zur Österlichen Bußzeit 2022 lautet: "Steht fest im Herrn" (Phil 4,1) - Dieses, dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi entnommene Wort, bildet gleichzeitig den Kern des Briefes, indem unser Bischof uns daran erinnert, dass wir gerade in der Verbindung mit unserem Herrn Jesus Christus Kraft, Freude, Zuversicht und Hoffnung erfahren dürfen. Mit den Worten des Bischofs klingt es so: "Wir machen uns fest in ihm, wenn wir seine Worte hören und betrachten, seine Worte, die nicht vergehen, wenn auch Himmel und Erde vergehen (vgl. Lk 21,33). Wir machen uns fest in ihm, wenn wir im Sakrament der Versöhnung seine Verge- bung und seinen Geist zum Neubeginn empfangen. Wir machen uns fest in ihm, wenn wir in der Gemeinschaft seiner Kirche die Eucharistie feiern, ihn anbeten und im Brot des Lebens empfangen, durch das er uns in sich verwandelt. Wir machen uns fest in ihm, wenn wir uns zum Gebet auch außerhalb der Kirche versammeln in Gebetsgruppen oder Bibelkreisen: Dafür gilt seine Verheißung: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20) Wir machen uns fest im Herrn, wenn wir uns beim Rosenkranzgebet von Maria, seiner Mutter, an der Hand nehmen lassen und die Geheimnisse seines Lebens, seines Leidens und seiner Auferstehung betrachten. Wir machen uns fest in ihm, wo immer wir uns anrühren lassen von der Not eines Mitmenschen, sei es der Frauen und Kinder, die jetzt aus ihrer ukrainischen Heimat fliehen müssen, sei es die Not von Menschen, die in unserer unmittelbaren Umgebung verachtet und an den Rand gedrängt werden oder von materieller oder seelischer Not geplagt sind. Wir machen uns fest in ihm, wenn wir – gerade jetzt in dieser österlichen Bußzeit seinen Kreuzweg betrachten und ihn begleiten hinein in sein Leiden und Sterben für uns, damit wir schließlich mit ihm von der Freude über die Auferstehung überwältigt werden".   Den kompletten Hirtenbrief von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer kann man HIER nachlesen:   220310_2022_Hirtenwort_Fastenzeit__002_

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Pfarrgemeinderatswahlen 2022

In den Pfarrgemeinderat wurden aus der Pfarrei Heiliger Geist: Manfred Träg, Hans-Peter Bemmerl, Wolfgang Vocht, Karl Teetz, Eva-Maria Strobel und Alfons Käsbauer gewählt. Aus der Pfarrei Sankt Michael wurden Stefan Schamberger, Martina Christoph, Christina Glötzl, Christine Schmid, Carl Englert, Franz Hudl, Sabine Lösch und Renate Beer gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug in Heiliger Geist 3,01% sowie 8,14% in Sankt Michael.

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